Hyperventilation und Überatmung
Überatmung (Hyperventilation) bedeutet, schneller oder tiefer zu atmen, als der Körper braucht, was das Kohlendioxid im Blut senkt und Kribbeln, Benommenheit und ein Gefühl der Atemlosigkeit verursachen kann. Die Abhilfe besteht darin, den Atem zu verlangsamen und zu reduzieren - nicht mehr zu atmen. Manche intensiven "Breathwork"-Stile überatmen absichtlich und sind nicht das, was BreathMate lehrt.
Beruhigendes Atmen ist sanft und langsam. Wenn eine Praxis dich hart und schnell atmen lässt, ist es etwas anderes mit anderen Risiken.
Was Überatmung ist
Mehr zu atmen, als der Körper braucht, spült Kohlendioxid schneller aus, als es produziert wird. Niedriges Kohlendioxid ist es, was die klassischen Symptome verursacht - Kribbeln in den Fingern oder Lippen, Benommenheit und ein paradoxes Gefühl, nicht genug Luft zu bekommen. [1]
Wann du aufhören solltest
Die Abhilfe ist kontraintuitiv: atme weniger, nicht mehr. Langsame, kleine Atemzüge durch die Nase lassen das Kohlendioxid zur Normalität zurückkehren.
Situationen mit höherem Risiko
- Intensive, schnelle "Power-Breathing"-Stile, die absichtlich überatmen.
- Zu Panik neigende Personen, denen die Symptome beunruhigend erscheinen können.
- Jede Person mit einer Herz- oder Atemwegserkrankung - kläre es zuerst mit einer Fachperson ab.
Wann professioneller Rat angebracht ist
Häufige Überatmung oder Atemlosigkeit, die sich mit langsamem Atmen nicht legt, ist es wert, mit einer medizinischen Fachperson zu besprechen.
Sicherere Alternativen
Sanftes, langsames Atmen mit einem entspannten längeren Ausatmen ist das Gegenteil von Überatmung und eine sichere Grundeinstellung. BreathMate hält jede Technik innerhalb ruhiger, angenehmer Grenzen.
Quellen
- The physiological effects of slow breathing in the healthy human - Russo MA, Santarelli DM, O'Rourke D, Breathe (European Respiratory Society) (2017). doi:10.1183/20734735.009817
- Breathing exercises for stress - National Health Service (UK)
Dies sind allgemeine Wohlbefinden-Informationen unseres Redaktionsteams, keine medizinische Beratung.